01.04.2025 um 16:11 Uhr - F1 / MANV10 - Handgranatenfund

Einsatzbericht

Gegen 14:20 wurden die Einheiten Edewecht und Osterscheps zu einem vermeintlichen Moorbrand an die Hauptstraße alarmiert. Vorort war eine weiße Rauchentwicklung von einem Feld erkennbar.

Nach einer genaueren Überprüfung stellte sich jedoch heraus, dass die Ursache der Rauchentwicklung eine Phosphor-Handgranate aus dem 2. Weltkrieg war. Da nicht auszuschließen war, dass Personen mit dem hochgiftigen und leicht entzündlichen Stoff in Berührung gekommen sind bzw. kommen wurde der Bereich großräumig abgesperrt, ein Massenanfall von Verletzen (ManV 10) ausgelöst und die Einheit Husbäke zur Unterstützung nachgefordert.

Vorort stellten wir mehrere Trupps unter Atemschutz bereit und übernahmen im Bereich der Kreuzung in Edewecht die Straßensperrung.

Im Zuge der Verletzenversorgung waren die SEG (Schnelleinsatzgruppe) der Johanniter Unfall Hilfe Edewecht, die SEG des DRK Ammerland, die örtliche Einsatzleitung Rettungsdienst sowie der Rettungsdienst Ammerland und Cloppenburg im Einsatz. Auch ein Intensivtransportwagen der Bundeswehr war im Einsatz.

Nachdem alle Verletzten noch Vorort dekontaminiert und in die umliegenden Krankenhäuser eingeliefert wurden konnten wir unseren Einsatz beenden.

Einsatzende: 19:15 Uhr

Eingesetzte Ressourcen:

  • Ortsfeuerwehr Husbäke: LF 10, TLF 2000, RW 1, MTW
  • Ortsfeuerwehr Edewecht: ELW1, TLF4000, HLF20, WLF-K, MTW
  • Ortsfeuerwehr Osterscheps: LF 10, TLF 16/24
  • Gemeindebrandmeister Edewecht
  • Kreisbrandmeister Ammerland
  • TZ Ammerland: Schlauchwechselwagen
  • Johanniter-Unfall-Hilfe OV Edewecht
  • SEG DRK Ammerland
  • OrgL RD + LNA Rettungsdienst Ammerland
  • Rettungsdienst Ammerland
  • Rettungsdienst Cloppenburg
  • Bundeswehr: Intensivtransportwagen
  • Notfallseelsorger
  • Kampfmittelräumdienst